Jürgen Münzner
Birkenweg 24
18565 Kloster / Hiddensee
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Rügen *
vor der Ostseeküste Pommerens, ist die größte deutsche Insel. 
Die Insel Rügen wird vom bei Stralsund über den Strelasund führenden Rügendamm mit dem Festland verbunden.
Rügen hat eine Fläche von 926 km², ist in Nord-Süd Richtung 52 km lang und 41 km Breit. Die 574 km lange Küste Rügens ist von vielen Buchten, den Bodden und Wieken ebenso wie von Halbinseln und Landzungen zu einer malerischen Landschaft mit langen, feinsandigen Badestränden zergliedert.
Zum Landkreis Rügen gehören die Insel Hiddensee und die Insel Rügen mit der Kreisstadt Bergen. Weitere Städte auf Rügen sind Putbus, Sassnitz und Garz, sowie die Ostseebäder Binz, Sellin, Göhren, Baabe und Thiessow.
Die Insel Rügen wird im Süden vom Rügischen Bodden und im Norden vom Greifswalder Boddens begrenzt.
Vor der Küste befindet sich die Insel Vilm, am Westende die Halbinsel Zudar. Südlichster Punkt Rügens ist der Palmer Ort.
Im Osten Rügens ragt die Halbinsel Mönchgut in die Ostsee. Diese Halbinsel Mönchgut endet östlich am Kap Nordperd bei Göhren und südlich am Kap Südperd bei Thiessow. Die Halbinsel Mönchgut wird von einer 5 km lange schmale Landzunge, zwischen den Buchten Having und Hagensche Wiek, geteilt.
Im Nordosten der Insel Rügen, die Halbinsel Jasmund die mit der Kerninsel „Mutland“ durch die Nehrung Schmale Heide zwischen Binz-Prora und Sassnitz-Mukran und einen Bahn- und Straßendamm bei Lietzow verbunden ist. Die Schmale Heide trennt die Außenbucht der Prorer Wiek vom Kleinen Jasmunder Bodden. Auf der Halbinsel Jasmund erhebt sich der Piekberg, mit 161 m ü. NN, die höchste Erhebung Rügenss und der Königsstuhl, ein 119 m hohen Kreidefelsen der Stubbenkammer. Die Nehrung - Schaabe verbindet Jasmund mit der Halbinsel Wittow im Norden Rügens. Die Schaabe trennt die Außenbucht der Tromper Wiek vom Großen Jasmunder Bodden
. Die Halbinsel Wittow und die westlich anschließende lange und schmale Halbinsel Bug wird vom Hauptteil Rügens durch den Rassower Strom, den Breetzer Bodden und den Breeger Bodden abgetrennt. Die Halbinsel Wittow endet im Norden mit dem Kap Arkona.
Am nördlichsten Punkt Mecklenburg-Vorpommerns, dem am Ufer des Kliff Gellort liegt der Siebenschneiderstein, der viertgrößte Findling auf Rügen.
Der Nordwest- und Westseite der Insel Rügen sind die Inseln Hiddensee und Ummanz sowie die kleineren Inseln Öhe, Liebitz und Heuwiese vorgelagert.
Ohne das ständige ausgebaggern der Fahrrinnen vor Hiddensee würde Hiddensee und Rügen durch die Sandanlagerung innerhalb weniger Jahre zusammenwachsen.
Kreidefelsen
Auf der Halbinsel Jasmund befindet sich der Nationalpark Jasmund mit dem Buchenwald der Stubnitz und dem Rügener Kreidefelsen. Das Nationalpark-Zentrum Königsstuhl zeigt eine Ausstellung mit Multivisionskino und Informationen über den Nationalpark.
Die Westküste Rügens und der Bodden gehören zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, mit den Halbinseln Darß und Zingst sowie der Insel Hiddensee.
Prora
In Prora am Strand nahe Binz/Sassnitz befindet sich die größte Bauruine Europas, das während des Nationalsozialismus erbaute etwa 4,5 km lange Bauwerk - KDF Seebad (Kraft durch Freude). Der nicht vollendete NS-Prachtbau erstreckt sich am Ufer von Prora ist teils verfallen und unansehnlich gleichzeitig immer noch beeindrucken. Am äußersten Ende steht nur noch ein unfertiger Rohbau. Heute findet man hier ein Dokumentationszentrum, ein Museum und nebenan das Eisenbahnmuseum.
Ralswiek
Juni bis September jeden Jahres finden in Ralswiek auf der gewaltige Naturbühne mit Wasser und Felsen die Störtebeckerfestspiele statt.
Oberhalb dieser Bühne findet der Besucher das Schloss Ralswiek.
Kap Arkona 
Die 45 m hohe Steilküste aus Kreidegestein im Norden der Insel Rügen, auf der Halbinsel Wittow, bietet sowohl vom Land als auch vom Wasser aus die eindrucksvollste Aussicht der Insel Rügen.
Cap Arcona wurde ein 1927 vom Stapel gelaufener Luxusdampfer nach ebendieser Steilküste getauft.
Das Flächendenkmal Kap Arkona gehört mit dem Fischerdorf Vitt zur Gemeinde Putgarten und ist jährlich 800.000 Besucher und Ausflugsgäste ein beliebtes Ausflugsziel.
Am Kap findet der Besucher zwei Leuchttürme, einen Peilturm, die slawische Jaromarsburg und Souvenirläden.
Der ehemaliger NVA-Bunker befindet sich westlich der beiden Leuchttürme.
Einige hundert Meter westlich von Kap Arkona befindet sich der nördlichsze Punkt Rügens - der Gellort. Untehalb des Gellort liegt der Siebenschneiderstein (Plattdeutsch Söbenschniedersteen) ein 165 t schwere Findling.
Wittower Fähre und Halbinsel Wittow
Bei einer Rundreise über die Insel Rügen muss man den Durchstich bei Wittow mit der "Wittower Fähre" überqueren.
Abhängig von Jahreszeit und Tourismussaison verkehrt die Wittower Fähre tagsüber von der Halbinsel Wittow zum Kernland der Insel Rügen.
Zur Wittower Fähre gelangt man auf dem Landweg über die Schaabe, ein etwa 10 km langes Waldgebiet zwischen Glowe und Juliusruh von landschaftlicher Schönheit und mit idyllischen Ortschaften.
Das Windland Wittow ist die nördlichste Halbinsel der Insel Rügen. Durchfährt man die Halbinsel Wittow von Süden nach Norden erhebt sich das Land allmählich von der Ebene über dem Meeresspiegel bis zur Steilküste.
Geschichte der Wittower Fähre
Nach der Eröffnung der 750 mm-Schmalspurbahnstrecke der Rügenschen Kleinbahn (RüKB) am 21.12.1896 Bergen–Trent–Wittower und Fähre–Wiek–Altenkirchen begann der regelmäßiger Fährverkehr mit den 1896 und 1911 in Stettin gebauten Fährschiffe "Wittow" und "Bergen".
Die beiden Fährschiffe trajektierten je drei Waggons oder eine Dampflokomotive.
Nach der Stillegung der Strecke Wittower-Fähre Fährhof–Altenkirchen am 10.09.1968 wurden nur noch Fußgänger und Autos mit der Fähre transportiert.
Damit endete der Betrieb der einzigen mitteleuropäischen Kleinbahnfähre.
Nach der Stillegung der Strecke Bergen–Wittower Fähre am 19.01.1970 gingen die Fährschiffe und Anlagen in den Besitz der "Weiße Flotte" über und versahen ihren Dienst bis 1994 bzw. 1996.
1997 wurde die Bergen abgewrackt, die Wittow lag bis 2005 am alten Trichter, dem ursprünglichen Anleger des Fährhafens und soll in Barth zu einem Museumscafé umgebaut werden.
Nach dem Bau moderner und breiter Fähranleger wurde 1996 das neue Fährschiff Wittow in Dienst gestellt.
Quellenangaben:
Wikipedia die mit Hilfe eines Wikis in Gemeinschaftsarbeit erstellt freie Enzyklopädie.
Auf Ihren Besuch freuen sich,
Monika & Jürgen Münzner,
Kloster / Hiddensee / Rügen, 15.08.2006 23:09:07 Uhr
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